Arbeitskreis Fracking gegründet

vom 04.03.2012 in Aus der Fraktion, Braunschweig, Pressemitteilung, Umwelt

Am vergangenen Donnerstag (01.03.2012) hat sich der Arbeitskreis Fracking gegründet. Der Arbeitskreis Fracking ist ein offener Zusammenschluss von Organisationen und Individuen, die sich gegen den Einsatz von Fracking zur Gewinnung unkonventionellen Erdgases im Raum Braunschweig und Umgebung einsetzen.

Mitmachen kann jeder: Die Kommunikation findet über eine offene Mailingliste statt; Inhalte werden in einem gemeinsamen Wiki erarbeitet.

Website: http://ak-fracking.de (im Aufbau).

Die ersten Schritte, die vereinbart wurden:

  • Interfraktionelle Erarbeitung einer Resolution gegen Fracking im Stadtgebiet, die in der Ratssitzung am 20.03. verabschiedet werden soll
  • Öffentlichkeit schaffen: Informationen sammeln und allgemein verständlich aufbereiten
  • Aufführung der Dokumentation „Gasland“ bekannt machen (s.u.)
  • Weitere Informationen zusammentragen, z. B.: konkrete Aufsuchungsvorhaben in der Region inkl. eventueller Bohrungen; Einflussmöglichkeiten der Kommunen …

Weitere Punkte finden sich im Protokoll.


Dokumentation „Gasland“

Die Dokumentation „Gasland“ ist in Braunschweig zu sehen am Montag, 19.3.2012, 19.00 Uhr im Universum, Neue Straße 8. Veranstalter ist das Slow Food Convivium Braunschweiger Land. Kartenvorbestellung und Infos unter: BraunschweigerLand@SlowFood.de. Der genaue Preis stand am Donnerstag noch nicht fest, da die Leihkosten für den Film höher sind als üblich. Er wird sich aber vermutlich zwischen 6–8 Euro bewegen. Die Karten können natürlich auch an der Abendkasse erworben werden.


Nächstes Treffen des AK Fracking

Das nächste Treffen findet am 15.03., 19 Uhr statt. Ort ist wieder das Rathaus, Raum A1.63.



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Kurz notiert: AK Fracking « /dev/politik schrieb am 5. March 2012:

[...] Kurz notiert: AK Fracking Übernommen von: http://www.piratenpartei-braunschweig.de/2012/03/arbeitskreis-fracking-gegrundet/ [...]


Kurz notiert: AK Fracking « /dev/politik schrieb am 5. March 2012:

[...] Kurz notiert: AK Fracking Übernommen von: http://www.piratenpartei-braunschweig.de/2012/03/arbeitskreis-fracking-gegrundet/ [...]


Kurz notiert: AK Fracking « /dev/politik schrieb am 5. March 2012:

[...] Kurz notiert: AK Fracking Übernommen von: http://www.piratenpartei-braunschweig.de/2012/03/arbeitskreis-fracking-gegrundet/ [...]


David Widmayer schrieb am 12. March 2012:

Zum Thema Fracking:

In der Braunschweiger Zeitung vom 12.03.2012

wurden Angaben über die Bestandteile der Fracking-Mischung angegeben.

Butyl Diglikol Siehe Sicherheitsdatenblatt
http://www.silbermann.de/download/SDB/00900000.pdf

Der Stoff ist umweltgefährlich:

´6Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung
· Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen anzuwendende Verfahren
Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit Chemikalien sind zu beachten.
· Umweltschutzmaßnahmen: Nicht in die Kanalisation/Oberflächenwasser/Grundwasser gelangen lassen.
· Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung:
Mit flüssigkeitsbindendem Material (Sand, Kieselgur, Säurebinder, Universalbinder, Sägemehl) aufnehmen

Ich konnte keine weiteren Sicherheitsdatenblätter für die anderen zwei erwähnten Chemikalien

Cholinu Chlorid und Polyethelyne-Gycol-Monohexy-Ether.

Die im Zeitungsartikel angegebenen Mengen sind eine Verharmlosung. Fracking erfordert Millionen von Liter Wasser. Das sind tausendfache Werte!

Wenn ein Tropfen Erdöl Trinkwasser verunreinigen, kann, was machen diese Chemikalien, wenn sie ins Grundwasser gelangen?

David Widmayer
Rodekamp 43
38176 Wendeburg


David Widmayer schrieb am 12. March 2012:

Zum Thema Fracking:

In der Braunschweiger Zeitung vom 12.03.2012

wurden Angaben über die Bestandteile der Fracking-Mischung angegeben.

Butyl Diglikol Siehe Sicherheitsdatenblatt
http://www.silbermann.de/download/SDB/00900000.pdf

Der Stoff ist umweltgefährlich:

´6Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung
· Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen anzuwendende Verfahren
Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit Chemikalien sind zu beachten.
· Umweltschutzmaßnahmen: Nicht in die Kanalisation/Oberflächenwasser/Grundwasser gelangen lassen.
· Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung:
Mit flüssigkeitsbindendem Material (Sand, Kieselgur, Säurebinder, Universalbinder, Sägemehl) aufnehmen

Ich konnte keine weiteren Sicherheitsdatenblätter für die anderen zwei erwähnten Chemikalien

Cholinu Chlorid und Polyethelyne-Gycol-Monohexy-Ether.

Die im Zeitungsartikel angegebenen Mengen sind eine Verharmlosung. Fracking erfordert Millionen von Liter Wasser. Das sind tausendfache Werte!

Wenn ein Tropfen Erdöl Trinkwasser verunreinigen, kann, was machen diese Chemikalien, wenn sie ins Grundwasser gelangen?

David Widmayer
Rodekamp 43
38176 Wendeburg


David Widmayer schrieb am 12. March 2012:

Zum Thema Fracking:

In der Braunschweiger Zeitung vom 12.03.2012

wurden Angaben über die Bestandteile der Fracking-Mischung angegeben.

Butyl Diglikol Siehe Sicherheitsdatenblatt
http://www.silbermann.de/download/SDB/00900000.pdf

Der Stoff ist umweltgefährlich:

´6Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung
· Personenbezogene Vorsichtsmaßnahmen, Schutzausrüstungen und in Notfällen anzuwendende Verfahren
Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit Chemikalien sind zu beachten.
· Umweltschutzmaßnahmen: Nicht in die Kanalisation/Oberflächenwasser/Grundwasser gelangen lassen.
· Methoden und Material für Rückhaltung und Reinigung:
Mit flüssigkeitsbindendem Material (Sand, Kieselgur, Säurebinder, Universalbinder, Sägemehl) aufnehmen

Ich konnte keine weiteren Sicherheitsdatenblätter für die anderen zwei erwähnten Chemikalien

Cholinu Chlorid und Polyethelyne-Gycol-Monohexy-Ether.

Die im Zeitungsartikel angegebenen Mengen sind eine Verharmlosung. Fracking erfordert Millionen von Liter Wasser. Das sind tausendfache Werte!

Wenn ein Tropfen Erdöl Trinkwasser verunreinigen, kann, was machen diese Chemikalien, wenn sie ins Grundwasser gelangen?

David Widmayer
Rodekamp 43
38176 Wendeburg


David Widmayer schrieb am 12. March 2012:

Mein Leserbrief an die Braunschweiger Zeitung

Fracking in Braunschweig Artikel in der Braunschweiger Zeitung 12.03.2012

Deutschland hat wenige Naturresourcen. Eine von ihnen ist Wasser. 90% der Menschen dieser Erde würde sich über 10% der Wasservorräte freuen, die wir in Deutschland haben. Immer wieder hören wir, Wasser sei ein kostbares Gut.

Das Unternehmen BNK will das Fracking verharmlosen und uns schlau machen, dass Chemikalien in verhältnismässig “homeopathischen” Mengen ins Wasser begemischt werden. Wir dürfen uns nicht täuschen lassen. 0,7L oder gar 0,07L auf 1000 Liter Wasser scheint nicht viel zu sein. ABER, das Unternehmen wird Millionen von Litern verwenden. Das sind mehrmals das TAUSENDFACHE Chemikalien, die in die Erde gepumped werden. Das sind nur die bekanngewordenen Chemikalien. In den U.S.A. vweigeren sich die Fracking-Unternehmen der U.S.-amerikanischen Umweltbehörde (EPA) die Zusammensetzungen ihrer Giftmischungen.

Ein Tropfen Öl im Gewässer löst bei uns massiven Umweltalarm aus. Es wird jetzt geplant, bekannte – auch für die Umwelt giftige – Chemikalien in die Erde zu pumpen. Niemand kann wissen, wohin das Zeug fließt. Sicher wird das nicht wie behauptet abgepumpt. Wo will das Unternehmen aber Millionen von Liter Flüßigkeit lagern? Und wenn, ist die Gefahr nicht gebannt, dass die Behlter nicht lecken. Dann ist das Grundwasser erst recht verunreinigt.

Fracking wird den Weg frei machen, damit radioaktive Lauge aus Asse II ins Grundwasser gelangt.

Fracking wird auch die Gegend um Asse II und Schacht Konrad destabiliseren. Dann können wir das Prinzip “Rückhobarkeit des Atommülls” in die Mülltonne schmeißen.

Siehe die aktuelle NDR-Reportage vom 22.02.2012 über Fracking verursachte Erbeben in Niedersachsen, über Erdbodenverseuchung durch Pipelin-Lecks hier:

http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/heide/fracking209.html

Ohne Gas und ohne Öl werden die Menschen auskommen. Aber ohne sauberes, einwandfreies Trinkwasser werden wir eingehen.

Ich wünsche mir, dass die Braunschweiger Zeitung kritischer über Fracking berichtet. Angesichts der Brizanz dieses Themas habe ich den Eindruck, dass die Zeitung eher die Presse-Meldungen auch in Form eines “Interviews” abdruckt.

Mit freundlchen Grüßen

David Widmayer

38176 Wendeburg


David Widmayer schrieb am 12. March 2012:

Mein Leserbrief an die Braunschweiger Zeitung

Fracking in Braunschweig Artikel in der Braunschweiger Zeitung 12.03.2012

Deutschland hat wenige Naturresourcen. Eine von ihnen ist Wasser. 90% der Menschen dieser Erde würde sich über 10% der Wasservorräte freuen, die wir in Deutschland haben. Immer wieder hören wir, Wasser sei ein kostbares Gut.

Das Unternehmen BNK will das Fracking verharmlosen und uns schlau machen, dass Chemikalien in verhältnismässig “homeopathischen” Mengen ins Wasser begemischt werden. Wir dürfen uns nicht täuschen lassen. 0,7L oder gar 0,07L auf 1000 Liter Wasser scheint nicht viel zu sein. ABER, das Unternehmen wird Millionen von Litern verwenden. Das sind mehrmals das TAUSENDFACHE Chemikalien, die in die Erde gepumped werden. Das sind nur die bekanngewordenen Chemikalien. In den U.S.A. vweigeren sich die Fracking-Unternehmen der U.S.-amerikanischen Umweltbehörde (EPA) die Zusammensetzungen ihrer Giftmischungen.

Ein Tropfen Öl im Gewässer löst bei uns massiven Umweltalarm aus. Es wird jetzt geplant, bekannte – auch für die Umwelt giftige – Chemikalien in die Erde zu pumpen. Niemand kann wissen, wohin das Zeug fließt. Sicher wird das nicht wie behauptet abgepumpt. Wo will das Unternehmen aber Millionen von Liter Flüßigkeit lagern? Und wenn, ist die Gefahr nicht gebannt, dass die Behlter nicht lecken. Dann ist das Grundwasser erst recht verunreinigt.

Fracking wird den Weg frei machen, damit radioaktive Lauge aus Asse II ins Grundwasser gelangt.

Fracking wird auch die Gegend um Asse II und Schacht Konrad destabiliseren. Dann können wir das Prinzip “Rückhobarkeit des Atommülls” in die Mülltonne schmeißen.

Siehe die aktuelle NDR-Reportage vom 22.02.2012 über Fracking verursachte Erbeben in Niedersachsen, über Erdbodenverseuchung durch Pipelin-Lecks hier:

http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/heide/fracking209.html

Ohne Gas und ohne Öl werden die Menschen auskommen. Aber ohne sauberes, einwandfreies Trinkwasser werden wir eingehen.

Ich wünsche mir, dass die Braunschweiger Zeitung kritischer über Fracking berichtet. Angesichts der Brizanz dieses Themas habe ich den Eindruck, dass die Zeitung eher die Presse-Meldungen auch in Form eines “Interviews” abdruckt.

Mit freundlchen Grüßen

David Widmayer

38176 Wendeburg


David Widmayer schrieb am 12. March 2012:

Mein Leserbrief an die Braunschweiger Zeitung

Fracking in Braunschweig Artikel in der Braunschweiger Zeitung 12.03.2012

Deutschland hat wenige Naturresourcen. Eine von ihnen ist Wasser. 90% der Menschen dieser Erde würde sich über 10% der Wasservorräte freuen, die wir in Deutschland haben. Immer wieder hören wir, Wasser sei ein kostbares Gut.

Das Unternehmen BNK will das Fracking verharmlosen und uns schlau machen, dass Chemikalien in verhältnismässig “homeopathischen” Mengen ins Wasser begemischt werden. Wir dürfen uns nicht täuschen lassen. 0,7L oder gar 0,07L auf 1000 Liter Wasser scheint nicht viel zu sein. ABER, das Unternehmen wird Millionen von Litern verwenden. Das sind mehrmals das TAUSENDFACHE Chemikalien, die in die Erde gepumped werden. Das sind nur die bekanngewordenen Chemikalien. In den U.S.A. vweigeren sich die Fracking-Unternehmen der U.S.-amerikanischen Umweltbehörde (EPA) die Zusammensetzungen ihrer Giftmischungen.

Ein Tropfen Öl im Gewässer löst bei uns massiven Umweltalarm aus. Es wird jetzt geplant, bekannte – auch für die Umwelt giftige – Chemikalien in die Erde zu pumpen. Niemand kann wissen, wohin das Zeug fließt. Sicher wird das nicht wie behauptet abgepumpt. Wo will das Unternehmen aber Millionen von Liter Flüßigkeit lagern? Und wenn, ist die Gefahr nicht gebannt, dass die Behlter nicht lecken. Dann ist das Grundwasser erst recht verunreinigt.

Fracking wird den Weg frei machen, damit radioaktive Lauge aus Asse II ins Grundwasser gelangt.

Fracking wird auch die Gegend um Asse II und Schacht Konrad destabiliseren. Dann können wir das Prinzip “Rückhobarkeit des Atommülls” in die Mülltonne schmeißen.

Siehe die aktuelle NDR-Reportage vom 22.02.2012 über Fracking verursachte Erbeben in Niedersachsen, über Erdbodenverseuchung durch Pipelin-Lecks hier:

http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/heide/fracking209.html

Ohne Gas und ohne Öl werden die Menschen auskommen. Aber ohne sauberes, einwandfreies Trinkwasser werden wir eingehen.

Ich wünsche mir, dass die Braunschweiger Zeitung kritischer über Fracking berichtet. Angesichts der Brizanz dieses Themas habe ich den Eindruck, dass die Zeitung eher die Presse-Meldungen auch in Form eines “Interviews” abdruckt.

Mit freundlchen Grüßen

David Widmayer

38176 Wendeburg


David Widmayer schrieb am 12. March 2012:

Es ist mir aufgefallen, dass Greenpeace und die Grünen/Bündnis90 zu diesem Thema Funkstille halten.


David Widmayer schrieb am 12. March 2012:

Es ist mir aufgefallen, dass Greenpeace und die Grünen/Bündnis90 zu diesem Thema Funkstille halten.


David Widmayer schrieb am 12. March 2012:

Es ist mir aufgefallen, dass Greenpeace und die Grünen/Bündnis90 zu diesem Thema Funkstille halten.


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