Städtische Veranstaltungen: Stadt fragt zukünftig nach Hilfebedarf

vom 14.12.2016 in Aus der Fraktion, Gesellschaft, Inklusion, Selbstbestimmung

Bei städtischen Einladungen wird zukünftig bereits im Einladungsschreiben nach dem Hilfebedarf gefragt, um es auch Menschen mit Beeinträchtigungen zu ermöglichen, an städtischen Veranstaltungen teilzunehmen. Das beschloss der Rat in seiner Sitzung am 06.12.2016 und geht damit weiter den Weg eines barrierefreieren Braunschweigs.

Maximilian P. Hahn

„Mit der Annahme dieses PIRATEN-Antrages aus der letzten Ratsperiode können Einwohner mit Beeinträchtigungen bereits mit der Einladung darauf hinweisen, dass sie eine bestimmte Barrierefreiheit benötigen, um an der städtischen Veranstaltung teilzunehmen. Gleichzeitig erleichtern die Rückmeldungen das Organisieren von Hilfen innerhalb einer gesetzten Frist und können gezielte Fragen nach Rampen, Behinderten-WCs usw. direkt beantworten“, erklärt Maximilian P. Hahn, Fraktionsvorsitzender der FRAKTION P² die Bedarfsabfrage im Antrag. [1]

„Hoffentlich schärfen diese Rückmeldungen den Blick beim Veranstalter für solche Barrieren, sodass Veranstaltungsorte bereits nach diesen relevanten Kriterien ausgesucht werden, um grundsätzlich mehr Teilhabe zu ermöglichen“, fährt er fort.

Der Ursprungsantrag [2] wurde abgeändert, da die Stadt Braunschweig ihren Städtischen Beteiligungsgesellschaften diese Änderungen bei den Einladungstexten nicht vorschreiben kann. Daher empfiehlt der Rat mit der geändert beschlossenen Fassung den Gesellschaften, sich dem Vorgehen der Stadt anzuschließen.[1] Es wäre ein wichtiger Schritt, wenn sie dem nachkommen würden.

Quellen:
[1] https://ratsinfo.braunschweig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1002964
[2] https://www.piratenpartei-braunschweig.de/2016/05/26/unser-antrag-im-ausschuss-fuer-soziales-und-gesundheit/

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geschrieben von: DIE FRAKTION P²

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