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Chan­cen nut­zen – Jugend­hil­fe­aus­schuss erweitern

Im Jugend­hil­fe­aus­schuss der Stadt Braun­schweig sit­zen laut Sat­zung der Stadt „je eine Ver­tre­te­rin oder ein Ver­tre­ter der evan­ge­li­schen und der katho­li­schen Kirche,
die von den zustän­di­gen kirch­li­chen Behör­den vor­zu­schla­gen sind“. Auch für einem Ver­tre­ter der jüdi­schen Kul­tus­ge­mein­de besteht die Mög­lich­keit sich dort ein­zu­brin­gen. [1] Ein Ver­tre­ter der Reli­gi­on der Mus­li­me ist in der Sat­zung und damit im Jugend­hil­fe­aus­schuss nicht vorgesehen.

Daher hat DIE FRAKTION P² einen Antrag zur Vor­be­ra­tung in den näch­sten Jugend­hil­fe­aus­schuss ein­ge­bracht, mit dem Ziel, die Sat­zung dahin­ge­hend zu ändern. [2]

„Wir hof­fen, durch die­sen Antrag eine Dis­kus­si­on in Gang zu set­zen, um zum Einen die Not­wen­dig­keit und den Bedarf an mus­li­misch kul­tur­sen­si­bler Jugend­hil­fe­ar­beit auf­zu­zei­gen und zum Ande­ren die Mög­lich­keit zu schaf­fen, Erkennt­nis­se, Ideen und Chan­cen für die Jüng­sten früh­zei­tig gemein­sam im Aus­schuss bera­ten zu kön­nen. Auch das ist Inte­gra­ti­on“, erklärt Maxi­mi­li­an P. Hahn, Vor­sit­zen­der der FRAKTION P², die Beweg­grün­de für die­sen Antrag.


Quel­len:
[1] https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/politik/stadtrecht/5_04_Jugendamt.pdf
[2] https://ratsinfo.braunschweig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1006866